Der Gedanke liegt nah: Wer ein Schwarzer Ritter wird, bereist eines Tages mal die ganze Welt. Kein Land ist vor uns sicher, kein Berg unbezwingbar und alle Flüsse der Erde scheinen nach uns zu fragen. Hier erzählt uns unser edler Gefährte Jone Gach von seinen Erlebnissen auf seiner weltweiten Odysee... 3.3.11  The Life Of Jone Vor knapp fünf Monaten ging es aus dem kälter werdenden Deutschland im Oktober über Amsterdam Richtung Mexiko. Genauer nach Queretaro, liegt ungefähr zwei Autostunden von Mexiko City entfernt, jedoch sollte man immer den Verkehr in der Hauptstadt miteinplanen, weshalb sich so eine Fahrt auch mal zwischen 2 und 5 Stunden handeln kann. Viele haben mich vor meinem Besuch gefragt ob ich Angst und Bedenken habe, ich habe jedoch immer wieder gesagt eigentlich nicht. Zum Glück hat sich dies bestätigt und ich hab nichts wirklich Schlimmes erlebt bzw  gesehen. Die meisten Probleme in Mexiko spielen sich im Norden ab und meistens zwischen feindlichen Drogenkartellen und der Polizei sowie Armee. Es kann immer etwas passieren sei es in Zwickau oder Mexiko City, aufpassen sollte man immer! Von daher kann ich dieses Land nur empfehlen, es ist aufjedenfall eine Reise wert. Wetter, Menschen und das gute Essen machen dieses Land einfach einzigartig. Anfang  Oktober hab ich dann meinen Freund Lalo besucht, den vielleicht noch einige vom Training kennen. Wir sind zu einem Festival gegangen mit gutem Line Up, Foals, Delphic, Interpol, Pixies uvm. Meine ritterlichen Pflichten konnte ich auf dem Fußballplatz nur gelegentlich unterbeweisstellen, da wir nur einmal die Woche ein Spiel hatten und das Turnier Mitte November schon vorbei war. Jedoch konnte ich meine ritterlichen Reitkünste ausprobieren, welche mir auch relativ gut gelungen sind, weswegen ich nicht ein einziges Mal gefallen bin, trotz einigen Tequilas und Cervezas! Die meiste Zeit hab ich meine sozialen Kontakte gepflegt und habe in einer Röntgenpraxis für Zahnmedizin ein Praktikum gemacht. Die kulturelle Wichtigkeit hab ich natürlich auch nicht vernachlässigt und bin zum Rodeo, Mariachikonzerten; Museen und auf Reisen gewesen. Mein ritterlicher Feldzug hat auch gefruchtet und konnte somit das Interesse einiger Leute an Helmstedt und natürlich auch an den schwarzen Rittern wecken! Am 22.12 ging es dann wieder in Richtung geliebte Heimat und ich sollte am 23.12 wieder in Helmstedt sein. Leider haben mir der Wettergott und wahrscheinlich auch der unvorbereitete Pariser Flughafen einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb ich erst am 25.12 in Helmstedt eintreffen konnte. Mir wurde zum Glück ein Hotelzimmer und Verpflegung gestellt. Glücklicherweise habe ich auch nette Leute aus New York und Newcastle kennen gelernt, mit denen ich dann einen Cafe au Lait an der Seine und die Christmette im Notre Dame verbracht habe. Somit hab ich das Beste aus meiner Situation gemacht. Es ist schon ein klein wenig komisch und ungewohnt wieder in der Heimat zu sein, ein Unterschied von – 40 Grad macht das natürlich nicht einfacher! Während ihr die Lettern lest, bin ich bereits in Chile, wo das nächste Abenteuer auf mich wartet! Bis zu meinem nächsten Bericht wünsch ich euch eine erfolgreiche und verletzungsfreie Rückrunde!!! Ritterlich Grüße Jonathan Die Homepage der ersten Herren des Helmstedter SV